Ich recycle!

Richtiges Recycling fängt schon beim Einkaufen an. 
Worauf Sie achten können, lesen Sie hier.

Ich bevorzuge Mehrweg für Getränke und Milchprodukte

Finden Sie den „Mehrweg”: Mit der Benutzung von Getränkeflaschen, die wieder befüllt werden, tut man etwas für den Umweltschutz. Mehrwegflaschen, sei es aus PET oder Glas, verringern nämlich den CO2-Ausstoß. Am größten sind die Umweltbelastungen hingegen bei Einwegdosen und -flaschen.

Wenn alle alkoholfreien Getränke in Mehrwegverpackungen abgefüllt würden, könnten jährlich 1,25 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden – das ist der Gesamtausstoß von einer halben Million Mittelklassewagen bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr.

Ich verwende vorwiegend Recyclingpapier für Schulhefte, Druckerpapier, Hygiene- und Küchenpapiere

Wiedersehen macht Freude: Geben Sie Ihren Zeitungsstapel zur Altpapiersammlung. Die Produktion von Altpapier ist wesentlich umweltverträglicher als die von Frischfaserpapier, bei dem Zellstoffe schadstoff- und energiereich gewonnen werden müssen. Auch der Wasserverbrauch und die -belastung sind wesentlich geringer.

Die Qualität von Recycling-Papier steht dem „normalen“ Frischfaserpapier in nichts nach. Das hat unter anderem das Bundesamt für Materialprüfung in Tests nachgewiesen. Hochwertiges Recyclingpapier erkennen Sie zum Beispiel am Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Ich verwende bei Einkäufen eine Mehrwegtasche und keine Plastiktüten

Sie dürfen gern ein „Stoffel” sein: Umweltbewusstes Einkaufen fängt schon mit der Wahl der richtigen Einkaufstüte an. Klarer Fall, das ist die Stofftasche und nicht die Plastiktüte. Taschen aus Baumwolle, Jute oder Kunstfaser können vielfach verwendet werden – die Plastiktüte fliegt dagegen nicht selten schon nach einmaligem Gebrauch in den Müll. Für ihre Herstellung ist der Einsatz von Erdöl, Energie und Wasser nötig, was in der Summe einen enormen Ressourcenverbrauch bedeutet. Auch die biologisch abbaubare Plastiktüte ist keine Alternative: Sie wird von Kompostwerken häufig trotzdem aussortiert.

Man sieht mit einer Stofftasche beim Einkaufen viel schicker aus als mit einer Plastiktüte.

Ich trenne konsequent unseren Müll und verzichte auf unnötige Umverpackungen

Hüllenlos ist sexy: Viele Waren haben um die eigentliche Produktverpackung eine unnötige Zusatzverpackung – rein zum Zweck der Werbung. Beginnen Sie mit der Mülltrennung schon im Supermarkt und lassen Sie die so genannte Umverpackung zurück. Und auch zuhause geht Mülltrennung leichter als Sie denken.

Besorgen Sie sich Informationen zum richtigen Trennen, dann sind Sie immer im Bilde – und Ihr Abfall in der richtigen Tonne. Ein Beispiel: Bioabfälle gehören in die Biotonne und nicht in den Restmüll. Denn das Amt für Abfallwirtschaft macht daraus durch Vergärung wertvolles Biogas und verbessert so die Karlsruher Klimabilanz.